Ein herzliches „Danke“ an alle Frauen, die jedes Jahr das Kräuterbüscherl-binden organisieren, mithelfen und Kräuter zur Verfügung stellen. Schon der Anblick von den Körben vor dem Altar mit den wohlriechenden, mit viel Liebe gebundenen Sträußchen, tut der Seele gut. Es ist eine Freude mitanzusehen, wie gerne und mit welcher Wertschätzung sie von den Gottesdienstbesuchern mitgenommen werden. Diese Kräuter und Blumen mit ihrer heilenden Wirkung mögen uns mit ihrem Segen das Jahr hindurch begleiten.
Unter dem Motto „Masken ablegen - mein wahres ICH zeigen“ feierten wir am Samstag, den 3. Juli, die Firmung, themengerecht ganz ohne Masken. Um 9:30 Uhr und um 12:00 Uhr spendete Mag. Dietmar Grünwald insgesamt 55 Jugendlichen das Sakrament der Firmung.
Die Marktmusikkapelle Gnas begleitete die Firmkandidaten zur Kirche, es gab einen Einzug wie anno dazumal. Die Wortgottesfeier wurde von der Band der Pfarre Straden mit Organistin Brigitte Pichler musikalisch wunderschön umrahmt.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Willkommensdiensten von der katholischen Jugend und des Pfarrgemeinderates für das Kontrollieren der 3G-Nachweise sowie allen, die bei der Gestaltung und Umsetzungen dieser schönen Feiern mitgewirkt haben.
BegleiterInnen der Pfarre Gnas
Ein herzliches DANKESCHÖN an unsere Jugendlichen, welche unter sehr herausfordernden Bedingungen unsere FirmkandidatInnen begleitet haben!
Wir als Pfarre Gnas sind sehr stolz auf sie!!
Zum Gedenken an den Schutzpatron der Feuerwehr – dem heiligen Florian - wird im ganzen Land von den Feuerwehren der Florianitag am 4. Mai gefeiert. Die diesjährigen Feierlichkeiten zu Ehren unseres Schutzpatrons gestalteten sich anders, als die traditionellen Florianifeiern mit allen Kameraden.
Die Kommandanten und die Stellvertreter der Feuerwehren Baumgarten, Gnas, Grabersdorf, Kohlberg, Maierdorf, Obergnas, Perlsdorf, Poppendorf und Unterauersbach, nahmen neben ABI Rudolf Lackner und Bgm. Gerhard Meixner am Sonntag, dem 02.05.2021, zu Ehren des Schutzpatrons bei der Florianimesse in der Pfarrkirche Gnas teil.
Nach der Kranzniederlegung am Heldendenkmal zelebrierte Feuerwehrkurat Mag. Karl Gölles die heilige Messe.
Unter Einhaltung der gebotenen Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen war in diesem Jahr eine Abhaltung der Florianimesse in kleinem Rahmen möglich.
Unter „normalen“ Verhältnissen marschieren zu Ehren ihres Schutzpatrons knapp 300 Feuerwehrmänner und Frauen der Feuerwehren in der Pfarre Gnas auf und nehmen an Florianimesse teil.
Bereichsfeuerwehrverband Feldbach
BI d.V. Ing. Christian Karner
Der heilige Georg ist der Schutzpatron verschiedener Länder und Städte, der Ritter und Landsknechte, aber auch des Adels. Sein Sterbedatum bzw. Feiertag, der 23. April, war früher ein wichtiger Lostag im Jahreskreis, mussten an diesem Tag doch die Bauern ihre Abgaben an den Grundherren entrichten.
Im Jahre 1516 bestätigte Kaiser Maximilian den Bürgern von Gnas das Recht, am Tag St. Georg und zu Mariä Geburt einen achttägigen Jahrmarkt und an jeden Samstag einen gemeinen Wochenmarkt abzuhalten.
Zwischen 1782 und 1842 war der heilige Georg sogar Pfarrpatron in Gnas und die Gnaser Kirche wurde in dieser Zeit als „Kirche zum heiligen Georg“ bezeichnet. Noch heute erinnert am Hochaltar eine lebensgroße Statue von St. Georg an diesen für die Pfarrgeschichte von Gnas bedeutenden Heiligen und ritterlichen Schutzpatron.
Wer kennt ihn nicht, unseren Mesner, die rechte Hand des Herrn Pfarrers! Karl Pechmann, immer präsent und doch im Hintergrund, verrichtet treu und gewissenhaft seit Jahrzehnten seinen Dienst in der Kirche. Auf die Frage, was grundsätzlich Voraussetzung für seine Arbeit ist, antwortet er spontan: „Ein g’stand’ner Glaube an den Herrgott und die Freude an der Kirch’n!“
Die Hauptaufgabe des Mesnerdienstes besteht in der Vorbereitung sowie Assistenz der Gottesdienste. Der Mesner trägt Sorge für die rechtzeitige Beschaffung von Kerzen, Weihrauch, Hostien und all dem, was für ein würdevolles Feiern notwendig ist. Dazu zählen auch Blumen, die sehr häufig aus Karls Garten stammen! Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit ist die Betreuung des Gotteshauses, das Öffnen und Schließen von Kirche und Nebenräumen und deren Instandhaltung. Die sorgfältige Pflege und Lagerung liturgischer Geräte, Bücher, liturgischer Kleidung und weiterer Textilien muss gewährleistet sein. Auch ein hohes Maß an Kenntnis über das Tragen von liturgischer Kleidung für die gegebenen Anlässe innerhalb des Jahreskreises ist notwendig. Aufmerksamkeit erfordern auch die technischen Anlagen, wie Glockengeläute, Beleuchtung, Heizung u.ä. Im Winter muss für einen schnee- und eisfreien Zugang zum Kirchengebäude gesorgt werden. Und in Coronazeiten kommen noch Verhaltens- und Hygienemaßnahmen dazu, die einen Mehraufwand an Reinigung und organisatorischen Tätigkeiten verlangen.
Als Bindeglied zwischen Pfarrer und Mitarbeitern ist er Ansprechpartner für viele Belange und muss einfach „gut mit den Leut’n umgehen“ können. Und das kann er, unser Karl! Auf ihn ist Verlass - auch in schweren Zeiten!
Eine besondere Herausforderung ist die Karwoche: Hochbetrieb für den Mesner! Großer „Kirchenputz“ ist angesagt, Blumenschmuck wird bestellt. Die Gefäße für die heiligen Öle werden vorbereitet und Brote für die Abendmahlfeier bestellt. Die Proben der Ministranten in der heiligen Woche sind für unseren Mesner immer eine erfreuliche und meist lustige Sache. „Hab’n sich doch einmal Rumkugeln in den Weihrauchkessel verirrt …!“
Für die „heiligen drei Tage“ werden Änderungen im Kirchenraum vorgenommen, da nach der Messe vom letzten Abendmahl das Allerheiligste übertragen und der Altar abgeräumt wird. Am Karfreitag gilt es dann, die Kreuze für die Kreuzverehrung zu platzieren und das Heilige Grab zu gestalten. Am Karsamstag um 5 Uhr früh wird am Kirchplatz das Weihfeuer entzündet und anschließend alles Notwendige für die nicht wegzudenkenden Osterspeisen-Segnungen vorbereitet. Nach der Osternachtsfeier erfolgt das große Schmücken der Kirche, das schon bis weit nach Mitternacht dauern kann. Der Ostersonntag ist schließlich der ranghöchste Festtag im Kirchenjahr.
Auf die Frage, was unser Mesner Karl sich für die kommende Zeit wünscht, sagt er: „Ganz einfach, ein frohes Osterfest für alle Pfarrleute und darüber hinaus, so schön wie es immer war! … und lässt an dieser Stelle seinen „ganz herzlichen Dank an alle Mithelfer/innen“ ausrichten, „die ihm das Jahr über so treu zur Seite stehen“!
(Diesem Beitrag von Anna Maria Weishaupt liegt ein Gespräch vom 10. Februar dieses Jahres mit unserem Mesner Karl Pechmann zugrunde.)
Da es in diesem Jahr das Fastensuppenessen für die Aktion Familienfasttag im Pfarrheim nicht geben konnte, haben wir uns, wie so viele andere Pfarren auch, dazu entschlossen, die „Suppe im Glas“ zum Mitnehmen nach den Gottesdiensten anzubieten.
Dazu haben wir uns den 5. Fastensonntag und den Abend zuvor ausgesucht.
Trotz eisiger Temperaturen, Maske und Abstand wurde geplaudert und gelacht.
Wir hatten das Gefühl, den Leuten hat es gutgetan, wieder etwas „Leben“ am Kirchplatz zu spüren.
Voll Freude und Dankbarkeit blicken wir zurück und staunen über das hervorragende Spendenergebnis von 1.809,65€.
Allen die dazu beigetragen haben, sage ich ein herzliches „Vergelt’s Gott“.